Wir Gehen Weiter

Pressemitteilung

vom 14.03.2014

Stiftung gratuliert diesjährigen Nationalpreisträgern

Hohe Auszeichnung geht auch an ihren Mitbegründer und Vorstandsmitglied Christian Führer

Leipzig, 14. März 2014. Die Stiftung Friedliche Revolution begrüßt die Entscheidung für den diesjährigen Nationalpreis und gratuliert den Preisträgern zu ihrer hohen Auszeichnung. Dass ausgerechnet 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution mit Christian Führer, Christoph Wonneberger, Uwe Schwabe und dem Archiv Bürgerbewegung Repräsentanten der Montagsdemonstrationen von 1989 geehrt werden, unterstreiche sehr nachdrücklich die besondere Rolle, die Leipzig für den gewaltfreien Umsturz im Herbst 1989 gespielt habe, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Rainer Vor, am Freitag in Leipzig.

Wie Vor betonte, gelte dies besonders für die wöchentlichen Friedensgebete in der Nikolaikirche, an die sich die friedlichen Demonstrationen für die gesellschaftspolitische Erneuerung in der DDR anschlossen. Mit dem langjährigen Nikolaikirchenpfarrer Christian Führer und dem ehemaligen Pfarrer an der Leipziger Lukaskirche, Christoph Wonneberger, ehre die Deutsche Nationalstiftung zwei Kirchenmänner, die auf je eigene Weise für die Friedensgebete Verantwortung trugen. Daran habe Christian Führer auch nach der Friedlichen Revolution festgehalten und damit wichtige Impulse für ein Engagement gegeben, das bis heute fortlebe. Jüngstes Beispiel seien Friedensgebet und Mahnwache für die Menschen, die in der Ukraine für Frieden, Freiheit und Demokratie kämpfen.

Aber auch die Stiftung Friedliche Revolution verdanke Christian Führer wichtige Impulse, sagte Vor. So habe er nicht nur den Anstoß zu der vor fünf Jahren erfolgten Stiftungsgründung gegeben, sondern auch selbst immer wieder dazu beigetragen, den Geist der Friedlichen Revolution wachzuhalten, und sich in diesem Geiste auch in die gesellschaftspolitischen Belange eingemischt. Damit habe er zugleich das vorgelebt, was sich die Stiftung mit dem Motto „Wir gehen weiter“ zur Aufgabe gemacht hat, hob der Stiftungsvorsitzende hervor.

Die Deutsche Nationalstiftung hatte in dieser Woche bekanntgegeben, dass den mit 60.000 Euro dotierten Deutschen Nationalpreis in diesem Jahr Repräsentanten der Leipziger Montagsdemonstrationen zur Erinnerung an die Friedliche Revolution in der DDR und an den Fall der Mauer vor 25 Jahren erhalten. Nach ihren Angaben soll der Preis am 24. Juni in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin verliehen werden.

 

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